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Klima & Energie

Datum:       10.04.2008
aktualisiert: 13.11.2017

Dienstag, 5. Dezember 2017

 

 

Die These, daß der CO2 Ausstoß das Klima auf der Erde maßgeblich beeinflußen soll, ist zumindest strittig - und nicht, wie in den Medien meist dargestellt, eindeutig wissenschaftlich geklärt.

Hier einige Seiten zu dem Thema aus dem www:
http://www.biokurs.de/treibhaus/
http://www.konrad-fischer-info.de/7klima.htm
http://krahmer.freepage.de/klima/thuene/kritik01.html
und das Buch von Dr. Wolfgang Thüne

...nun für den Nicht-Fachman nicht immer alles zu verstehen, wie so oft, aber es scheint doch ernsthaft Zweifel an der Grundhypothese zu geben. Somit darf man doch auch die Frage stellen, was wenn das ganze Energie-Klima-Thema am Ende tatsächlich gar nicht schlüssig ist?

CO2-Ausstoß zu vermeiden ist ja dann nicht unbedingt gleich schlecht, aber was ist mit den unsinnigen Anstrengungen zur Vermeidung von CO2-Ausstoß - könnten diese Anstrengungen nicht besser für andere Bereiche genutzt werden, z.B. zur weiteren Reduktion von wirklich giftigen Abfallprodukten - und davon gibt es doch auch noch genug! Statt dessen fangen wir CO2 ein und sperren es in unterirdische Lager, bewachen diese auf unbestimmte Zeit bis es der Wissenschaft und Technik gelungen ist erneuerbare Energie möglichst kostengünstig zu erzeugen und dann spalten wir das CO2 wieder zurück in Kohlenstoff und Sauerstoff - oder was??
Alternativ: Dauerbewachung bis ans Ende unserer und der Erde Tage aber nur dann, wenn der Speicher auch wirklich dicht ist und bleibt.
Das erscheint fast schon etwas unrealistisch - oder?
WER betreib dieses Ansinnen?- und WARUM? - gibt es da etwa etwas zu verdienen und Wer soll das dann bezahlen? Was bedeutet in diesem Zusammenhang der CO2-Emissionshandel?
Ist etwa der Wunsch endlich was zum HANDELN zu haben, gar die Ursache für die CO2-Vermeidungs-Hysterie? Wer kann sich dann dem HANDEL-ZWANG noch entziehen, wenn das System dazu erst mal etabliert ist?

Im übrigen: Die Wende von der fossilen Energiegewinnung zur regenerativen Energiegewinnung
kommt von ganz alleine - denn wenn der Club of Rome mit seinem Buch “Die Grenzen des Wachstums” recht haben sollte -und alles deutet daraufhin, daß er recht hat- dann geht die fossile Energie zu Ende, nach den Gesetzen des freien Marktes gehen dann die Preise hoch und verstärken somit automatisch den Wachstumsdruck der alternativen Energien. Wenn der Staat hier forcierend in Richtung der erneuerbaren Energien wirken will, braucht er nur noch zusätzlich Steuern auf die ”fossilen” Energien zu erheben und den Rest macht die Wirtschaft.

Es gibt dabei allerdings ein kleines Schlupfloch und dieses weitet sich nun für den aufmerksamen Betrachter immer weiter aus und das ist die atomare Energieerzeugung - hier bietet sich der Helfer in der Not an und zwar ist das bei ebenfalls wachsenden Uranpreisen natürlich der “Schnelle Brüter”!  (oder für ganz Verwegene: die “Kernfussion”). Schwupps kommt er aus der Versenkung und alle schreien Hurra!! - denn besser Atomenergie als gar keine - oder zu teure Energie- mit der Folge von Frostbeulen und ansteigender Arbeitslosigkeit und Armut.

Und dabei ist bei dem Atomreaktor der CO2-Ausstoß auch noch schwach - wer hier nicht endlich auch mal den Wasserdampf mitberücksichtigt und dann die Treibhausargumentation im Zusammenhang mit dem Klimawandel beibehält, der muß der Atomtechnologie zwangsläufig wieder den Weg zurück ins Spiel ebnen und zwar schon bald.

(Die Diskussion über die Laufzeiten der bestehenden Atomkraftwerke ist hiervon unabhängig, dies ist keine Frage für politische Entscheidungen, sondern eine Frage von baulicher und betrieblicher “Sicherheit”, welche durch eine technische Kommission beurteilt werden sollte - die Zusammensetzung dieser Prüf-Truppe müsste dann natürlich wieder ein politisches Thema sein.)

Somit lautet die hier gezogene Schlußfolgerung, die fossilen Energien gehen zur Neige, die Alternative besteht in Atomenergie oder Erneuerbarer Energie und wer die Atomenergie nach wie vor für zu gefährlich hält, muß schlußendlich die Energieproduktion für Europa auf die Länder im Norden von Afrika ausdehnen und gleichzeitig die wirtschaftliche Erzeugung von regenerativer Energie in Europa vorantreiben.

Bei Beibehaltung der derzeitigen Argumentation laufen die Länder der EU Gefahr erhebliche Anstrengungen zu unternehmen, um das ungiftige CO2 einzufangen und gleichzeitig die Atomkraft, als Retter in der Not, massiv auszudehnen.

Die Hoffnung besteht in neuen Verbundsystemen mit Windkraftanlagen, Wasserkraftanlagen, Biomasseanlagen, hocheffizienten Photovoltaikanlagen, und Meereswellen-Energiekonvertern (z.B. Brandlboje).

Es besteht die Gefahr, daß man durch die “CO2-Vermeidungs-Strategien zur Korrektur der antropogen erzeugten Klimakatastrophe” ein Gebilde geschaffen hat, was aufgrund der systemimmanenten Fehlinterpretationen am Ende nur als GELDMASCHINE für einige Schlaue dient, ohne tatsächlich merkbare positive Auswirkungen für die Ökologie insgesamt zu haben.
Man könnte zu der Überzeugung gelangen “nüzt´s nichts - schad´s nichts” - dem ist aber nicht so, denn die Kosten für diese Aufwendungen werden der Allgemeinheit insgesamt aufgebürdet und das für nichts.

Denn:  “Der Finger, der auf den Mond zeigt - ist eben nicht der Mond”

 

Offene Fragen:
- stimmt es, daß die Kurve der Temperatur-Erwärmung der Erde, der CO2-Konzentration in der Atmosphäre vorausläuft?

- stimmte es, daß das “Atmen” der Meere und das “Husten” der Sonne mehr Auswirkung auf unsere Themperatur auf der Erde hat, als der gesamte technisch-menschlich bedingte CO2 Ausstoß?

- stimmt es, daß der Wasserdampf - auch der von Kühltürmen, und insbesondere der von Flugzeugen erzeugte - den Treibhauseffekt wesentlich beeinflußt? Gibt es hierzu Untersuchnungen, ob vielleicht der anfallende Wasserdampf bei der technischen Nutzung der fossilen Energie, den eigentlich relevanten Faktor für die Themperaturerwärmung darstellt?

- stimmt es, daß auch noch andere Faktoren als “Temperatur-Treiber” gelten können, z.B. auf die Erde einstrahlende Neutrinos?

- stimmt es, daß für das anfallende (eingefangene) CO2 in Deutschland nur sehr begrenzt Speicherkapazität zur Verfügung steht?

- stimmt es, daß so ein CO2-Speicher immer dicht sein muß? oder können irgendwann einmal unterirdisch arbeitende Bakterien das ganze Gas mittels eingeschleuster Sonnenenergie  wieder zurückverwandeln? Geht das denn überhaupt - in menschlichen Zeiträumen gemessen- wenn man die bio-chemischen Energieprozesse bilanziert?
CCS Technologie: Carbon-Capture-Storage oder Kohlenstoff-Fangen und Speichern
(Infoseite Vattenfall:
http://www.vattenfall.de/www/vf/vf_de/225583xberx/228407klima/228587co2-f/index.jsp )
Hierzu eine Verständnisfrage: wie soll denn ein Verwandlungskreislauf dazu aussehen?
C + O2                     =   CO2 + Energie (+).....frei werdende Energie: “Energiegewinnung”
CO2 + Energie(-) =    C + O2......................benötigte Energie zur Stofftrennung
Energie(+)             =   Energie(-) + Verluste
wie soll es da zu einem Energiegewinn kommen - woher kommt die stofftrennende Energie? und die Energie für die auftretenden Verluste? Trotzdem wird teilweise der Einduck erweckt, daß dieser CO2-Abfall irgendwann mal für andere Prozesse von Vorteil sein könne - selbst wenn, so müsste die Energie trotzdem über die eingestrahlte Sonnenenergie gedeckt werden (...oder Atom)- zumindest wenn man CO2-neutral bleiben möche. Das bedeutet aber im Endeffekt nur ein Hinausschieben der Nutzung von “Solar”-Energie in eine unbestimmte Zukunft, wenn die dann lebenden Menschen diese Technologie besser beherrschen - dann sollen die das machen - wenn schon nicht ökologisch, dann zumindest ökonomisch sinnvoll, für die jetzt lebenden Menschen!
Manche meinen auch, das CO2 würde vielleicht auch deswegen eingelagert, damit wir es bei der nächsten Eiszeit  -zur Erderwärmung-  gleich wieder zur Verfügung haben.

- stimmt es, daß durch den CO2 Handel die hoch industrialisierten Länder, welche hauptsächlich fossile Brennstoffe benötigen am stärksten betroffen werden? und daß Deutschland mit seiner Kohle so ein Land ist? und daß Frankreich aufgrund seiner “ökologischen”-CO2-neutralen Atomenergie dann fein raus ist? und daß Deutschland eine Vorreiterrolle bei der CO2-Verteuerung  zukommt?

- stimmt es, daß Deutschland durch das effektive EEG die regenerative Energie-Technologie fördert und diese von seiner Bevölkerung über den Strompreis zahlen läßt und wenn´s dann an die Produktion geht, diese hochgezüchteten Betriebe für gute Aktionärsrendite ins Ausland abwandern läßt?
- stimmt es, daß diese Politik bewußt vermeiden will, daß die Bürger Einfluß auf die von Ihnen “mit-entwickelten” Betriebe erhalten?
-stimmt es, daß die überregionalen Versorgungsbetriebe im allgemeinen eine sehr starke übergeordnete Logistik benötigen, in ganz Deutschland aber “unbundled” werden sollen, damit diese dann ökonomischer geführt werden können - z.B.: einer der Strom produziert und noch viele andere auch, einer der Leitungen betreibt und noch viele andere auch, einer der zusätzliche netzstabilisierende Leistungen zur Verfügung stellt und noch viele andere auch - alles ganz offen und marktgerecht - eben so wie ein guter Markt funktioniert - dann soll alles gut aufeinander abgestimmt werden - und alles wird gut - ja bestens?
- stimmt es, daß durch die freie Wahl der Energieversorgungsunternehmen durch den Verbraucher der Markt dann ins rechte Gleichgewicht kommen soll?
- stimmt es, daß man mit Umsatz an der Börse Geld verdienen kann?
- stimmte es, daß man mit bei mehrmaligem Umsatz u.U. noch mehr Geld verdienen kann?
- stimmt es, daß nur derjenige, der über die nachgefragten Ressourcen verfügt auch die entsprechende Energieart und -menge zur Verfügung stellen kann? Was wäre dann, wenn alle die jetzt Erd-Öl verbrauchen auf Rapsöl umrüsten wollten?
- stimmt es, daß bei so einem System dann die Kosten und Preise sinken sollen?
- stimmt es, daß dies alles von unabhängigen Experten so empfohlen wird?
- stimmt es, daß der deutsche Staat kommunale Energieproduzenten - und -dienstleister verkauft; auch und gerade die gut “laufenden”  Wasserkraftanlagen, um seinen Staatshaushalt etwas weniger stark zu verschulden?
- stimmt es, daß andere Länder/Staaten das ganz anders sehen und auch machen?
- stimmt es, daß der schwedische Staat den osteuropäischen Energieversorgungsraum zum Großteil schon besitzt- die Deutschen aber scheinbar immer noch über  “unbundling “ nachdenken?
- stimmt es, daß dies alles sonderbar erscheinen muß - es aber trotzdem geschieht? - WARUM???

- unsere Meinung:
weg von der KLIMA-Diskussion - hin zur ENERGIE-Diskussion:
uns wäre allemal gedient alleine die ERERGIE-Versorgung, losgelöst vom Klima zu betrachten, letzteres ist nun mal viel umfangreicher und komplexer - u.U. eben nicht von MENSCHEN durch Luftanhalten zu beeinflussen - die Energie-Debatte aber - davon losgelöst allemal!

Es scheint so, daß die Penetranz der gut gemeinten “Ordnungskräfte” in diesem Zusammenhang  Ausmaße annimmt - wogegen die ordnungspolitischen Maßnahmen der Behörde eines “ATOMSTAATES” fast schon das kleinere Übel wären. Die Möglichkeiten einer “KLIMA-BEHÖRDE” in die alltäglichen Verhaltensweisen der Menschen einzugreifen sind dann gleichsam unbeschränkt - denn Luft zum Atmen brauchen wir alle! - und spätestens beim Ausatmen entsteht nun mal leider CO2 - wehe dem der dafür dann ein CO2-Zertifikat braucht, welches noch nicht registriert oder bezahlt ist. Lächerlich??! -na dann sei die Frage gestattet, welche Glühbirne benutzen Sie den derzeit? und glauben Sie den allen Ernstes, daß dies die letzte Frage zu Ihrem “energetischen Verhalten” wäre???

Rette sich wer kann - und zwar jetzt und sofort!